US-Notenbanker – Fed darf nicht versehentlich Konjunktur schwächen

Dublin  – Die Federal Reserve darf nach Ansicht eines führenden Notenbankers nicht zu schnell mit ihren Zinserhöhungen fortfahren und dabei versehentlich die US-Konjunktur schwächen.

Die US-Zentralbank könne sich Zeit nehmen, um ein neutrales Niveau zu erreichen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von Atlanta, Raphael Bostic, am Mittwoch. Als neutral beschreibt die Notenbank ein Zinsniveau, bei dem die Gesamtwirtschaft weder gebremst noch angetrieben wird. Wenn das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr bei 2,5 Prozent bleibe, sei mit einer Zinserhöhung zu rechnen. Wichtig sei für die Wirtschaft, dass die Fed nicht zu rasant vorgehe.

Bostic hatte bereits im Januar vor zu raschen Zinserhöhungen gewarnt. Die Fed müsse geduldig sein und zuvor mehr Klarheit über die Konjunkturentwicklung gewinnen, sagte er damals. Firmen seien zunehmend vorsichtig und zögerten mit Investitionen.

Die Notenbank hatte 2018 vier Mal die Zinsen angehoben. Derzeit liegt der Satz zwischen 2,25 und 2,5 Prozent. Eigentlich sollten in diesem Jahr weitere Erhöhungen folgen. Fed-Chef Jerome Powell hat aber durchblicken lassen, dass er das nicht für ausgemacht hält.

/investing.com

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